00:00:00: Also das heißt, leibt sich tatsächlich alles aufgelöst.
00:00:03: Und im Grunde bin ich mit zwei Koffern hier nach Bali und werde jetzt – ich möchte sagen eigentlich für die nächsten Jahre, wobei man das ja nie so genau weiß und ich da auch gerne dem Ruf in mir folge von daher, ich sage mal, für die nächste Zeit hier leben werden!
00:00:21: Hallo
00:00:23: und herzlich willkommen zurück bei deinem Lieblings Podcast, Erfolgskartext.
00:00:27: Schön dass du wieder dabei bist!
00:00:29: Heute habe ich Katrin Bokart zu Gast.
00:00:31: sie ist Mentorin die die Welt des klassischen Businesses mit einer feinstofflichen gefühlsvolleren Seite verbindet.
00:00:40: so Katrin.
00:00:41: Als wir uns das erste mal getroffen haben war es Dezember.
00:00:43: da haben wir uns noch in Leipzig persönlich gesehen und inzwischen ist Katrin in Bali.
00:00:50: dort ist sie zwei Koffern ausgewandert und wie aus diesem Gefühl eine Entscheidung wurde, erzählt sie gleich selbst.
00:00:59: Ich wünsche dir ganz viel Freude und Spaß bei diesem wundervollen Gespräch!
00:01:10: Zum Erfolgslattext Podcast heute mit Kathrin Bokart-Kathrin.
00:01:13: Schön, dass du da bist!
00:01:15: Wir werden heute über das eine oder andere sprechen aber auch über deine Auswanderung Denn das ist mittlerweile ein Lebenspunkt für dich.
00:01:21: Du hast dich vor... Ich weiß nicht genau wann es war Das wirst du mir vielleicht sagen Aber wir hatten im Dezember miteinander gesprochen.
00:01:27: Da hast du gesagt, ihr würdest nach Bali gehen.
00:01:29: Jetzt ist es August Und du bist in Bali.
00:01:33: Was hast du mitgenommen und was hast du dargelassen?
00:01:37: Mentals wie auch... Andersrum.
00:01:42: Ja, erstmal ganz herzlichen Dank Frank, dass ich heute hier in deinem Podcast sprechen darf!
00:01:46: Ich freue mich sehr und genau, ich freue mich auch sehr das wir uns im Dezember kennengelernt haben damals noch in Leipzig und mittlerweile ja muss ich echt sagen ich habe einiges losgelassen und loslassen dürfen auf dem Weg hier nach Bali also das heißt in Leibzig tatsächlich alles aufgelöst und im Grunde bin ich mit zwei Koffern Bali und werde jetzt, ich möchte sagen eigentlich für die nächsten Jahre wobei man das ja nie so genau weiß.
00:02:16: Und ich da auch gerne dem Ruf in mir folge.
00:02:21: von daher sage ich mal für die nächste Zeit hier leben werden.
00:02:25: Was war denn der Auslöser zu sagen du gehst nach Bali?
00:02:29: Der innere Ruf.
00:02:30: Also, im Jahr zwanzig-zweiundzwanzig war ich zum allerersten Mal auch ziemlich spontan und ohne Vorbereitung das allererste mal hier in Barier und für mich auch das erste Mal dass ich außerhalb von Europa war Und als ich ja damals im September war es tatsächlich zwanzi-zweinzwanzich zum ersten Mal hier gewesen bin für drei Wochen Das war an sich auch ein Business Retreat.
00:02:51: was mich hergeführt hatte Wusste schon nach den drei Wochen meine Reise hier ist nicht vorbei hat es mich an sich immer wieder gerufen und ich wusste eigentlich schon relativ schnell, dass ich hier leben möchte.
00:03:05: Weil ich gemerkt habe das einfach mein ganzes Wirken, mein ganz sein viel mehr zur Entfaltung kommen kann und es glaube ich wichtig ist.
00:03:15: also nicht nur glaube ich sondern auch wirklich gefühlt habe und heute auch weiß dass ich von hier aus nochmal auch viel mehr bewirken kann.
00:03:23: Auch für vielleicht eine Entwicklung, die sich gerade ja in Deutschland in verschiedene Richtungen abzeichnet und ja das ist dadurch auch den Weggang in gewisser Weise braucht – auch für mein... Das was ich einfach beruflich mache.
00:03:38: Ja also zum beruflichen kommt man gleich.
00:03:40: aber mich interessiert natürlich vor allem der Prozess.
00:03:44: Wenn du sagst, du hast das Gefühl.
00:03:45: Was war denn so der Auslöser?
00:03:47: Wann hast du gesagt, boah, Badi!
00:03:48: Das ist es... Wie
00:03:51: war das?
00:03:52: Ich hab mich von der ersten Sekunde an zu Hause gefühlt.
00:03:54: Obwohl ich wie er nichts kannte und tatsächlich auch hier hergeflogen bin.
00:03:58: Ich hatte damals ganz viele Projekte und war ziemlich eingespannt gewesen.
00:04:01: Deshalb habe ich nicht wirklich Zeit für eine Vorbereitung hatte.
00:04:03: Und man muss sich jetzt vorstellen normalerweise bereitet man sich auf ne Reise vor gerade wenn's irgendwie weiter weggeht.
00:04:10: Ich wusste nichts.
00:04:11: Ich bin hierhergekommen, ich habe mich nicht vorbereitet... ...ich hab mir achtundvierzig Stunden vorher einen Reiseführer... ...einen Online-Reiseführerin runtergeladen weil ich dachte okay, ich hab vierundzwanzig Stunden... ...die ich hier bin reicht um den durchzulesen.
00:04:22: Ich hab tatsächlich geschlafen und ich hab'nicht gelesen im Flugzeug Und bin aber hier in Bali ausgestiegen und das hat mich echt noch nie erlebt.
00:04:30: Ich habe mich komplett sicher gefühlt als würde ich mich hier auskennen und kannte mich aber ja nicht aus.
00:04:37: Das war so das erste Feeling von, oh ich fühle mich zu Hause.
00:04:39: Das heißt aber nicht dass ich mich in Leipzig nicht zuhause gefühlt habe.
00:04:42: also ganz ehrlich hätte man mir vorher erzählt ich würde irgendwann auswandern und meine Wohnung aufgeben die auch wahnsinnig geliebt hab.
00:04:49: Ich hab achtzehn Jahre darin gewohnt.
00:04:52: Also ich bin jetzt nicht so die Sprung hafte die immer irgendwo anders sein muss oder sowas.
00:04:58: Ich bin gerne unterwegs, aber ich hab eigentlich auch meine Homebays.
00:05:00: Und das heißt Leipzig war für mich immer mein Zuhause und ich habe mich dort wahnsinnig wohlgefühlt.
00:05:07: und die Stadt ist natürlich mit einer gewissen Veränderungsenergie geprägt, die immer sehr gut zu mir gepasst hat – zu dem Wirken, zu dem was ich tue als Mentorin.
00:05:22: Von daher war das immer für mich passend gewesen.
00:05:26: bis zu einem gewissen Punkt da sein, weil das wichtig ist.
00:05:29: Auch nach dem Studium zum Beispiel hatte ich immer viele sind in die Welt hinaus.
00:05:32: Ich hatte immer das Gefühl, ich muss in Leipzig bleiben und... Das heißt wie du merkst oder wir auch jeder dazu hört merkt, ich bin immer schon sehr meiner Intuition gefolgt, meine inneren Stimme, die mich da in irgendeiner Art und Weise zu den für mich passenden Punkten geführt hat.
00:05:50: Und so war es dann auch damals in Bali dass ich gemerkt habe hey Hier sind auch nochmal, also gerade war es eben auch meine feinstoffliche Arbeit.
00:06:00: Also alles was Spigotualität und ja energetisches Arbeiten angeht ist hier natürlich noch mal unterstützt im wahrsten Sinne des Wortes weil natürlich hier durch die Kultur geprägt das Land schon ganz anders mit diesen Themen umgeht und dadurch die ich sage jetzt auch mal die energetische Felder hier ganz anders genährt sind.
00:06:23: absolut.
00:06:25: Und wie gesagt, wir werden gleich auf deinen beruflichen zwei kommen.
00:06:28: Der ist auch sehr interessant und gerade für Leute die sich für Erfolg interessieren ein ganz wichtiger Punkt denn du hast doch da eine Metamorphose durchgezogen aber auf der anderen Seite trotzdem bist du dabei geblieben in einer gewissen Weise.
00:06:41: Doch die Frage nochmal wenn Du jetzt sagst du hast die Entscheidung getroffen nach Bali zu gehen so wie war denn der reife Prozess vom ich will es Bis hinzu ich mache es wirklich und dann auch wirklich zu sagen, ich stehe jetzt im Flughafen.
00:06:52: Und ja, es gibt jetzt keinen zurück.
00:06:55: Ich bin im Flugzeug, hab ein Oneway-Ticket... Die Wohnung ist abgegeben!
00:06:59: Wie war das konkret?
00:07:00: Wo gab's einen Punkt wo du vielleicht gesagt hast, oh mein Gott, mach' ich das
00:07:04: wirklich?!
00:07:06: Also natürlich gibts all diese Punkte die du angesprochen hast.
00:07:10: Es war natürlich auch ein Prozess weil man muss dazusagen, ich komme nicht aus einer riesengroßen Familie Das heißt, ich habe keine Geschwister.
00:07:21: In gewisser Weise hat man dann eine gewisse Verantwortung für seine Eltern.
00:07:26: Nun war es auch so gewesen, dass in dieser Zeit, also zwanzig, drehenzwanzig auf mein Papa geschworben ist und ich dann eben auch diese Gefühl hatte von okay, ich muss noch da bleiben, damit ja schon in gewisserweise meine Mutti erst mal dieses für sich andere neue Leben auch ein bisschen... nicht direkt noch durch den Verlust von mir.
00:07:50: Also sich finden kann in dieser Geschichte, so wollte ich sagen und mich auch noch weggehe in diesem Moment und deswegen habe ich diese Zeit dann auch nochmal genutzt.
00:08:00: Auch einfach in Deutschland.
00:08:01: Es gab natürlich auch viele Entscheidungen.
00:08:03: zum Beispiel hatte ich ja auch da schon eine Firma aufgebaut und wie geht es damit eigentlich weiter?
00:08:09: Das war viele auch Fragen, die ich mir gestellt habe.
00:08:12: Obwohl ich natürlich auch schon immer online gearbeitet hab und dadurch für mich natürlich auch eine gewisse Freiheit da gewesen ist zu sagen hey Ich kann von überall aus arbeiten wenn ich das möchte.
00:08:21: aber ich glaube auch also ich glaub nicht nur sondern ich weiß ziemlich genau selbst Wenn dem nicht so gewesen wäre hätte ich Wege gefunden Und das is einerseits auch ne Qualität Die ich einfach mitbringe auch in meinen Begleitungen dass ich eben auch selbst so diesen Punkt in mir trage von Es ist alles möglich, auch wenn wir glauben dass das vielleicht nicht ist.
00:08:43: Und die Frage ist nur... Ist es denn auch wirklich unser Weg?
00:08:48: Also der System zu folgen?
00:08:50: und das habe ich natürlich für mich schon sehr geprüft.
00:08:53: Woher kommt jetzt dieser Wunsch?
00:08:54: Ist es einfach nur so ein Wunschnach nochmal Freiheit ausbrechen oder ist es wirklich ein Herzenswunsch?
00:09:02: weil ich meine wenn ich so eine Veränderung mache klar kann ich sie auch zur jeder Zeit wieder rückgängig machen Eine Frage.
00:09:09: Aber für mich hing da schon ein bisschen was dran, also diesen Schritt wirklich jetzt auch zu gehen.
00:09:16: Dadurch, dass ich ihnen auch allein gegangen bin – jetzt könnte auch jemand anders sein – naja ist ja vielleicht auch gut das allein nur weil sonst wenn man zu zweit oder Familie hat oder sowas dann ist natürlich auch nochmal die Frage geht der Partner mit und wie macht man das?
00:09:30: Wobei man alleine dann irgendwie wieder auf andere Sachen gestellt ist.
00:09:33: Man muss es eben alles allein stemmen, ob das jetzt finanziell ist oder ob das ganze organisatorische oder ähnlichen.
00:09:40: und genau also das heißt dass waren schon auch viele Überlegungen im Vorfeld aber gleichzeitig wusste ich immer Ich musste's machen.
00:09:50: Ich musste auch zum Beispiel dann in den Jahr zwanzig vierundzwanzig noch meine Firma loslassen, was ich eigentlich so nicht geplant hatte.
00:09:55: Das ist... Auch auf dem Weg entstanden.
00:09:58: heute weiß ich es ist mein größtes Geschenk gewesen.
00:10:00: In der Zeit konnte das erst mal kurzzeitig nicht als Geschenke bünden aber nichtsdestotrotz gehörte das alles irgendwie mit dazu und es ist jetzt auch so gefühlt für mich da richtige Zeitpunkt gewesen Jetzt eben hier Ja, neu zu starten könnte man sagen.
00:10:18: also ich nehme es jetzt für mich auch einmal als kompletten Neustart geraten.
00:10:23: Sehr schön du hattest ja einen gewissen Neustat schon mal so.
00:10:26: mein Computer hat heute ein Update gemacht.
00:10:27: du auch damals denn Du bist ursprünglich aus der PR, ne?
00:10:32: PR Marketing hast du früher gemacht und hast sich dann weiterentwickelt und verbindet ... die Welt des, ich sag mal alten Businesses.
00:10:45: Dieses Maluchen Ackern Arbeiten Leistung bringen bis zum geht nicht mehr... mit der etwas neueren Welt, sage ich jetzt so bewusst,... die ein bisschen feinstofflicher ist und ein bisschen ins Gefühl reingeht.
00:10:58: Wenn ich jetzt dich frage Katrin?
00:11:01: Wir fliegen mal zehn Jahre zurück!
00:11:04: Was bedeutet Erfolg für Dich im Jahr?
00:11:10: Oh, sechzehn.
00:11:10: Interessant!
00:11:11: Weil da hat gerade auch eine sehr interessante Reise und ein interessanter Wechsel... ...Zwahltausendsechzehnt stattgefunden.
00:11:16: das ist ganz spannend dass es witzigerweise dieses Jahr ist weil bis Zwei-Tausendsechszehn war ich tatsächlich also ich komme an sich aus der Wirtschaft Ich habe schon ziemlich zeit.
00:11:28: ich glaube mit in der Sechsten Klasse hab' ich angefangen Wirtschaft zu belegen Hab dann auch einen Wirtschaftsabitur gemacht hab dann auch ja BWL studiert Mit aber Ausrichtung auf U tatsächlich, also Verlagswesen.
00:11:42: Dann bin ich schon da ziemlich abgetrüftet in Richtung Eventmanagement und Marketing eher genau um dann aber ja es war jede Station.
00:11:53: also muss ich heute sagen Ich bin für jede Station wahnsinnig dankbar weil es mein, wie soll ich sagen auch meinem Blickfeld natürlich erweitert hat.
00:12:01: Und wenn ich heute auf meine erste Sache, die ich dann eben im Jahr zwei Tausend Sechzehn losgelassen habe auch das war eine Anstellung gewesen Auch als Assistentin der Geschäftsleitung Ich war auch Teamleiterin damals in Verwaltungsbereich dort In dieser Firma und Wenn ich heute zurückblicke ist Es schon so ein Part wo ich sehe ich hab Damals schon in gewisser Art und Weise auch meinen Chef gekocht oder ihn beleitet in seiner Entwicklung, ohne dass ich jetzt irgendwelche Skills hatte.
00:12:27: Oder wie auch immer.
00:12:28: Aber das ist mir im Nachgang bewusst geworden, dass so eine Fähigkeit in gewisser Art und Weise in mir liegt.
00:12:33: Und ja damals habe ich dann angefangen tatsächlich... Da war ich so Anfang dreißig, mir auch diese Fragen zu stellen okay warum mache ich das eigentlich alles?
00:12:43: Und dieser Job den ich damals hatte er war komplett sicher Ich hätte ihn bis zur Rente machen können wo viele vielleicht auch nachstreben.
00:12:52: Es war alles schön, alles gut und trotzdem habe ich gemerkt, hey da ist noch mehr, da fehlten ja irgendwie was.
00:12:57: Und ja damals kam dann eben witzigerweise ein Seminar auf mich zu, wo es um die feinstoffliche Welt ging und ich hatte damals eher wenig Beruhigungspunkte damit also immer schon in gewisser Art und Weise, dass ich Dinge hinterfragt habe oder auch... Aber es war nicht so, dass ich mich der Intensiv mitbepasst hätte und das kam auch plötzlich auf mich zu.
00:13:19: Da ich aber neugierig bin und für viele Sachen interessiere habe ich gesagt klar mache ich mit.
00:13:24: Und so kam es, dass mich das dann in ein Seminarzentrum gebracht hat wo ich tatsächlich im Bereich Eventmanagement und Marketing unterwegs war damalige Seminarzentrum, sich auch schon damit beschäftigt hat, Spiegeltualität und Business verbinden zu wollen.
00:13:45: Okay.
00:13:47: Und so ja wie soll ich sagen kam ich auch in diese ganze Thematik nochmal viel tiefer hinein und habe auch damals dort angefangen meine ersten Kurse zu geben.
00:13:58: Damals habe ich noch Meditationskurse gegeben und Achtsamkeitskurse.
00:14:04: So hab' ich da irgendwie mal angefangen.
00:14:07: Ich habe auch ansprechende Ausbildung zuvor gemacht und habe aber immer gemerkt, mir ist es... also mir ist das zu wenig.
00:14:15: Also ich betrachte die Sachen immer sehr ganzheitlich um.
00:14:17: mir ist auch wichtig dass es nicht so eine Eintagspflege ist was ich mache.
00:14:21: deswegen sind meine Begleitung auch immer sehr meist über einen längeren Zeitraum und sehr intensiv weil es mir wichtig ist dass es ein wirkliche Wandlung stattfindet Ein wirklicher Change sozusagen ... mal so einen Impuls gesetzt.
00:14:38: oder ich mach das zwar wie zum Beispiel, wenn man jetzt mal... Ich sag' jetzt mal zum Yoga kann man dem gehen.
00:14:46: Das macht man einmal die Woche vielleicht oder zweimal oder dreimal und dann dass man aber in seinem Alltag lebt für etwas ganz anderes.
00:14:53: Und diese Verbindung auch, diese Verbindung herzustellen ist mir halt wahnsinnig richtig.
00:14:58: Kann man denn überhaupt ein erfolgreiches berufliches Leben führen?
00:15:02: Wenn man privat ein völlig anderes Leben führt als man eigentlich will?
00:15:06: Ja, genau.
00:15:07: Das heißt damals war auch tatsächlich Erfolg für mich.
00:15:11: noch um das nochmal auf diesen Boden zu spannen, im Jahr twohntosundsechzehn hätte ich wahrscheinlich die Erfolgsfrage auch noch beantwortet mit so, naja also bestimmte Zahlen zu erreichen, auch mit den Unternehmen oder eine bestimmte Summe auf dem Konto zu haben.
00:15:26: natürlich ist das heute noch für mich ein gewisser Bestandteil.
00:15:31: aber heute würde ich die Frage nach Erfolg tatsächlich eher damit beantworten zu sagen, wenn ich meiner inneren Stimme folgen kann meine Wahrheit und diese auch leben kann.
00:15:42: Das finde ich tatsächlich der größte Erfolg den man haben kann weil ich möchte am Ende meines Lebens gerne auf mein Leben zurückblicken und egal ob ich vielleicht auch das Leben ist nie in Anführungsstrichen fehlerfrei aber ich möchte immer sagen können hier ich bin mir gefolgt
00:15:59: ja
00:16:00: mir meiner innerin Stimmel gefolgen dann kann ich niemals auf dem falschen Weg sein Selbst wenn der Weg mich vielleicht mal in eine Sackgasse führt oder auch mal in Erfahrungen, wo man so sagt, da hätte ich vielleicht auch gern darauf verzichtet.
00:16:15: Sind Sie ja am Ende doch für etwas gut?
00:16:18: Und ich habe diese Entscheidung immer bewusst getroffen und das ist etwas, wo ich heute sage, so lebe ich jetzt mein Leben und so hab ich es eigentlich schon immer gelebt in gewisser Art und
00:16:30: Weise.".
00:16:31: Das ist ein schöner Satz denn hast du auch den Eindruck, dass viele Leute auf der Welt nicht ihre Entscheidung persönlich treffen sondern eher sich eine Entscheidung auf intruieren lassen sozusagen?
00:16:45: Ja also es gibt einfach... man muss aber auch sagen wir sind natürlich gerade in einem Zeitalter wo wir erstens mit enormen schnellen rasanten Veränderungen zu tun haben.
00:16:56: Also ob das jetzt diese Informationssput ist die von der wir auch schon vor zehn Jahren geredet haben, aber die jetzt gefühlt ja auch noch mal mehr geworden ist.
00:17:05: Und jetzt haben wir natürlich noch die Kaida zu und durch... Also das ist immer Fluch-und Segen zugleich!
00:17:12: Aber die Frage ist auch da wie verwenden wir es?
00:17:15: Wozu verwenden werden sie?
00:17:16: Hören wir jetzt auf selbst zu denken und schaffen dadurch Wiederfähigkeiten ab, die wir aber eigentlich haden als Menschen und die uns auch ausmachen und die auch wichtig sind.
00:17:26: Also es ist immer so die Frage der Perspektive und des Umgangs.
00:17:29: Und ja, durch all diese Sachen auch in gewissen Abhängigkeiten viele Menschen treffen ja auch ihre Entscheidung durchaus weil... naja das macht man halt so oder?
00:17:39: Das kann ich jetzt nicht klugen, weil oder meine Familie hat das aber schon immer so gemacht.
00:17:45: Es ist natürlich auch nicht leicht sich aus solchen Sachen heraus zu lösen.
00:17:49: Das ist Fakt!
00:17:51: Das ist jetzt nicht easy.
00:17:53: Aber die Frage ist halt immer bin ich, also die Ich mir immer stelle.
00:17:59: Bin ich gerade glücklich in der Situation?
00:18:02: Also wirklich glücklich und erfüllt.
00:18:04: und würde ich wenn ich, ich nutze gern dieses Bild Wenn ich auf dem Sterbebett liege würde ich das bereuen dass ich das nicht gemacht habe Würde ich mir wünschen irgendwas gemacht zu haben.
00:18:15: Und ich glaube diese Form dieser Endlichkeit dieses Leben ist einfach irgendwann zu Ende.
00:18:24: Das versuchen ja auch viele zu verdrängen oder sich gar nicht anzuschauen.
00:18:27: Es ist ja auch in vielerlei Hinsicht doch auch ein Tabuthema, aber ich finde es an sich sehr wichtig, sich dieser Endlichkeit bewusstzuwerden und dadurch einfach nochmal für sich stärker gucken zu können.
00:18:39: Ist das was ich mache eigentlich gerade sinnvoll?
00:18:44: Und natürlich gibt es immer so Abwägungen hinsichtlich bestimmter Kompromisse, weil wie ich vorhin zum Beispiel auch angedeutet habe.
00:18:50: Es gab eine Zeit in der ist mein Papa erkrankt dann auf der Abschied und dieser Prozess danach wo ich natürlich gesagt hab okay ich spüre diesen Ruf an mir aber ich gebe mich jetzt noch nicht nach weil das ist gerade nicht der passende Zeitpunkt aber ich geb'nicht den Ruf auf oder ne?
00:19:05: Ich guck einfach okay ich gehe meine Schritte und ich bin mir sicher auch zum richtigen Zeitpunkt da sein, aber misst das so trotz brauche es auf die Entscheidung für einen Zeitpunkt.
00:19:14: Weil sonst kommt der Zeitpunkt noch nie?
00:19:17: Ja absolut!
00:19:18: Katrin wir sind ungefähr in einem Alter, deshalb darf ich die Frage stellen.
00:19:24: Meinst du dass wir diese Gedankenwelt haben von?
00:19:27: Ich mache wirklich in Anführungsstrichen das was ich wirklich möchte und innerlich auch spüre Dass das ab einem gewissen Zeitpunkt die sagt man so ab vierzig anfängt weil Ich persönlich habe den Eindruck, dass es bei mir ab dem Vierzigern bisschen davor anfing sich dahin zu entwickeln.
00:19:42: Wie siehst du das?
00:19:42: Ist das ein Zufall oder ist es wirklich so eine Art Endlichkeit die einem dann vielleicht bewusst wird?
00:19:48: hey wir haben vielleicht noch dreißigvierzig Sommer vor uns wenn alles gut läuft?
00:19:52: Vielleicht doch mehr?
00:19:54: könnte das sein oder ist ... Es könnte
00:19:56: sicherlich für den einen oder anderen so sein und ich muss sagen Achtundzwanzig, als ich angefangen habe mir die Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen und auch zu gucken ob ich eigentlich so leben will wie ich das gerade schuhe.
00:20:10: Ich glaube auch dass es sehr unterschiedlich ist weil ich auch in meinen Begleitungen zum Beispiel Menschen habe die sind fünfundsechzig und fangen eben da nochmal an und andere sind dreißig und fang damit an oder andere sind vierzig.
00:20:24: also ich glaube jeder hat so ja seinen Lebensweg, der wahnsinnig individuell ist und ich glaube schon dass es bestimmte signifikante Punkte im Leben gibt.
00:20:37: Also gerade so ein Vierzig oder sowas oder auch Dreißig sind ja meistens solche Zeitpunkte wo man kurz noch mal so innehält oder auch Fünfzig Sechzig.
00:20:48: Und das war Teil eins unseres Gesprächs zwischen Katrin Bokart und mir.
00:20:53: was mir zum Beispiel hängen geblieben ist ist ihr Satz dass ihr am Ende ihres Lebens sagen möchtet, da sie sich selbst gefolgt ist.
00:21:02: Jetzt bekommst du gleich einen Ausschnitt, was dich nächste Woche erwartet im zweiten Teil mit Kathrin Burkhardt.
00:21:08: Ich finde es schön, dass Du da warst und freue mich auf die nächste Woche auf den zweiten Teil wo wir ein bisschen tiefer reingehen und wünsche Dir bis dahin erst mal ganz viel Freude und eine schöne Zeit Bis nächste Woche!
00:21:19: Tschüss dein
00:21:19: Frank.
00:21:20: Natürlich kamen Schwierigkeiten auf mich zu, ob das plötzlich war dass eben ich meine Firma verabschieden durfte oder auch zum Beispiel kurz zuvor mir jetzt ein Kunde weggebrochen ist.
00:21:32: Wo plötzlich Einnahmen fehlten wo ich sage ja also mit den Einnahmen wäre das schon angenehmer gewesen hier auszuwandern.
00:21:40: aber ich lass mich davon persönlich nicht aufhalten Und ich glaube, das ist dieser Punkt von wie sehr vertraust du dir selbst dass du die Situation lösen kannst.
00:21:51: Das vielleicht auch dieser Schritt der da notwendig ist nämlich für mich jetzt zum Beispiel diese Schritt hier nach Bali mir genau die Tür öffnen wird, die ich in Deutschland hätte nie öffnend können weil es einfach für mich nicht mehr der passende Ort dafür gewesen ist.