Erfolgsklartext – Mehr Energie & Struktur für Menschen, die alles geben

Erfolgsklartext – Mehr Energie & Struktur für Menschen, die alles geben

Von 100 auf 0 Teil 2 mit Helen Weintritt

Zwischenfazit nach 65 Folgen: was von diesem Jahr bleibt

Jeden Morgen bekomme ich eine Checkliste, die mir die KI ausarbeitet, und am Abend gehe ich durch, was ich davon geschafft habe. Genau solche kleinen Veränderungen haben mein Jahr geprägt. In dieser Solofolge, der 66., halte ich nach einem halben Jahr Feuerpferd inne und schaue, was davon wirklich bei mir hängen geblieben ist.

Ich spreche darüber, warum ich nicht jedem Trend hinterherlaufe, wie sich ein Abend ohne Handy anfühlt und weshalb ich überzeugt bin, dass niemand alleine wächst. Zum Schluss erzähle ich, was hinter meiner neuen Homepage steckt, an der ich ein Jahr gearbeitet habe.

Wähle dich zuerst, dann verändert sich dein Alltag

Über Jahre zog sich Susannes Streit mit dem Finanzamt hin, bis zu einem Gerichtsurteil. Statt weiter zu kämpfen, hat sie ein halbes Jahr lang bei sich denselben Satz wiederholt: das ist erledigt. Dann kam der Brief vom Finanzamt, in dem genau das stand.
In diesem vierten und letzten Teil der Reihe geht Susanne der Frage nach, wie du bekommst, was du dir wünschst, ohne dich zu verkrampfen. Es geht ums Beobachten statt Kontrollieren, um Gewohnheiten, die du mit kleinen Schritten änderst, und um die Formel, die im ganzen Gespräch immer wieder auftaucht: wie hätte ich es gerne.

Die Folge läuft auf allen Podcast-Plattformen und als Video auf YouTube. Schreib mir gern in die Kommentare, welcher Gedanke bei dir hängen geblieben ist.

Zielenergie: dein Ziel fühlen, bevor es da ist

Erinnerst du dich, wie sich als Kind ein Wunsch angefühlt hat? Die neue Barbie, das Lego, und plötzlich war der ganze Körper wach. Susanne sagt, genau diese Energie steckt später hinter dem Ferrari oder dem neuen Job, wir rufen sie nur zu selten.
In Teil 3 unserer Minisession geht es um Zielenergie, den Zustand, in dem sich ein Ziel schon erfüllt anfühlt, bevor es da ist. Susanne zeigt, wie du mit allen Sinnen wünschst, warum ein einziges kleines Wort alles wieder abbestellt, und wie du deine Gedanken in Sekunden stornierst. Es ist der dritte von vier Teilen, nächste Woche kommt das große Finale.

Zu Gast: Susanne Wilberg
Susanne ist Sporttherapeutin und MindsetCoach (STMC), Coach für Realitätssteuerung und Sporttherapeutin nach Healing Humans. Sie ist fast 50 Jahre jung, reist gern und gestaltet ihr Leben abwechslungsreich.
Direkt Kontakt aufnehmen und mehr erfahren: https://www.bewusstessein.info

Diese Folge gibt es auch auf YouTube mit Kapiteln zum Springen. Erzähl uns gern, welche Erkenntnis du mitnimmst, Susanne und ich sind neugierig.

Realitätssteuerung: Warum du dieselben Probleme in jede neue Beziehung, Stadt oder Ausland mitnimmst

Frank hat ein süßes Fertiggetränk drei, vier Mal vergeblich weggelassen und ist jedes Mal zurückgefallen. Dann kam ein Punkt, an dem es plötzlich leicht ging, und seit acht Jahren hat er es nicht mehr angefasst.

Genau darum geht es im zweiten Teil mit Susanne Wilberg. Wie Veränderung wirklich funktioniert, wenn man nicht mehr nur eine Entscheidung trifft, sondern eine echte Wahl. Susanne beschreibt, warum wir dieselben Muster wiederholen, selbst wenn wir auswandern, warum der Körper bei Veränderung erst bremst und dann mitgeht, und weshalb Selbstverantwortung für sie immer gilt, für alles, zu hundert Prozent. Am Ende steht ihr Gedanke zu den Zufällen. Dir geschieht nach deinem Glauben.

Drei Fragen, die Susanne im Gespräch mitgibt:
1. Was macht der Zucker in meinem Körper?
2. Was macht der Alkohol in meinem Körper?
3. Was macht das Salz in meinem Körper?

1500 Gedanken am Tag.

Wir werden gemessen, gewogen und in Kategorien gesteckt, sagt Susanne Wilberg. So ist das aufgebaut. Aber du musst da nicht mitmachen. Das hat dir nur noch keiner gesagt.

Im ersten Teil dieser kleinen Reihe geht es um Realitätssteuerung ganz konkret. Susanne beschreibt, wie wir unsere Realität nach ihrer Überzeugung ständig steuern, nur meistens unbewusst, und wie sich das mit einer einzigen Frage verändert, wie hätt ich's denn eigentlich gerne. Sie macht dabei einen feinen Unterschied deutlich: Wer sagt, ich wäre auch gern Millionär, bestellt beim Universum nichts. Wer sagt, ich bin Millionär, hat eine klare Absichtserklärung formuliert.

Frank bringt ein eigenes Beispiel ein, das ihn selbst betrifft. Er gibt offen zu, dass ihn dieses Jahr Tempo und Informationsflut das eine oder andere Mal überfordert haben. Susannes erstes Werkzeug dagegen ist fast schon zu simpel: ist doch gar nicht schlimm, einfach sagen und weitermachen. Ihr zweites Werkzeug ist körperlich, 50 hohe Strecksprünge, wenn es ihr nicht gut geht, weil sich damit die Hormonlage verändert. Ihr drittes ist musikalisch, einfach anfangen zu singen, weil es dabei um Frequenz geht, nicht um den Text.
Interessant fand ich ihren Vergleich mit dem Gehirn beim Filmschauen. Es unterscheidet nicht, ob wir etwas wirklich erleben oder es uns nur lebhaft vorstellen. Susanne nutzt das bewusst, wenn sie sich innerlich in das Leben hineinversetzt, das sie sich wünscht.

Später wird es sehr praktisch. Ein Ärger-Brief ist für Susanne wie der Joghurt mit 100 Gramm Zucker im Supermarktregal. Man kann ihn trotzdem öffnen und lesen, aber man muss ihn sich nicht zu eigen machen. Genau darüber sprechen wir auch, über Nachrichten, über das Umfeld und darüber, warum niemand möchte, dass man sich verändert, weil man für die Menschen um sich herum Energie spendet.

Noch 15 Jahre. Was der eigene Körper wirklich weiß

Kein Vermögen, kein passives Einkommen, für jeden Euro muss ich noch heute arbeiten, sagt Sascha Ehlers über sich selbst. Es ist eine überraschende Selbsteinschätzung für jemanden, der seit über 15 Jahren als Energieberater und Baugutachter selbstständig ist und heute zwei eigene Firmen in Syke und Boizenburg führt, beide mit durchweg guten Google-Bewertungen.

Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um sein Verhältnis zum Finanzamt. Sascha erzählt, wie ihm 15.000 Euro Werbekosten gestrichen wurden, sein Gewinn dadurch stieg und er seit Jahren dagegen klagt, bislang ohne Entscheidung. Trotzdem nennt er das Finanzamt eine Art Coach: Wer Erfolg habe, solle zahlen, wer noch keinen habe, werde in Ruhe gelassen. Aus demselben Grund hat er eine seiner Firmen kurzerhand in ein Nachbarbundesland verlegt, mit spürbaren Folgen für die dortigen Steuereinnahmen.

Als Gebäudeenergieberater gibt er außerdem einen sehr konkreten Rat für alle, die eine Immobilie kaufen wollen: Häuser, die nach der zweiten oder dritten Wärmeschutzverordnung von 1984 oder 1995 gebaut wurden, bringen schon durch 8 Zentimeter Dämmung rund 80 Prozent der möglichen Wirkung, alles Weitere bringt kaum noch etwas.

Am Ende des Gesprächs wird es persönlich. Sascha ist 55, sein Vater ist mit 70 gestorben, und genau diese Rechnung treibt ihn seither an, wozu er wirklich Lust hat, statt nur wegen des Geldes zu arbeiten.

Dauerkrise? Ein Baum wächst oder er ist tot.

Ein Baum wächst, oder er ist tot, sagt Sascha Ehlers, und genau danach lebt er auch. Seit über 15 Jahren ist er selbstständiger Energieberater und Bausachverständiger, heute mit zwei eigenen Firmen und einer Sichtbarkeit im Netz, die sich die meisten in seiner Branche nur wünschen.

Im ersten Teil unseres Gesprächs erzählt er, warum er sich bewusst eine Dauerkrise schafft, wie sein 10-Punkte-Plan funktioniert und weshalb Ausdauer für ihn wichtiger ist als der schnelle Erfolg.

In Ruhe lassen? Warum das bei Demenz der falsche Weg ist

„Weil das das Leben ist." Mit diesem einen Satz erklärt Mirta Rostas, warum sie Menschen mit Demenz aktiv einbindet, statt sie in Ruhe zu lassen. Der Mensch, sagt sie, braucht das tägliche Leben, ganz gleich wie krank er ist, und wer sich um ihn kümmert, gibt ihm mehr als Medikamente und Essen. Er gibt ihm Gespräche.

Mirta ist seit 2006 im Gesundheitswesen tätig, examinierte Pflegefachkraft, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragte und Heimleitung. Seit zwölf Jahren arbeitet sie in der Pflege, aktuell leitet sie eine Demenz-Wohngemeinschaft. Aus dieser Arbeit heraus ist ihr Buch entstanden, das Demenz Alltag Mitmachbuch, ein Aktivierungsbuch mit wenig Text und vielen Bildern.

Sie hat es in ihrer Freizeit geschrieben, in dreieinhalb Monaten, den Inhalt sechzehnmal überarbeitet und den Umschlag dreißigmal.

In dieser Folge von Erfolgsklartext spricht sie mit Frank Kühtz darüber, wie das Buch entstanden ist, warum Biografiearbeit der Schlüssel zu jeder Beschäftigung ist, und was passiert ist, als sie ein Exemplar einfach weiterverschenkt hat, ohne zu wissen, wo es landet.