00:00:00: Jeder hat oder hat irgendwelche Ressourcen, auch wenn sie so klein sind.
00:00:06: Auch Menschen mit sehr schwere Demenz haben oft auch Ressoursen.
00:00:11: Sie reagieren zum Beispiel dann aber meistens auf Lieder weil sie können nicht lesen und sie können auch kein Gespräch
00:00:18: führen.
00:00:19: Hallo und herzlich willkommen bei Erfolgs-Kartext dem Podcast über die Geschichten hinter dem Erfolg.
00:00:26: Man heutiger Gast anwaltet seit zwölf Jahren in der Pflege und leitet einen Demenz-WG ein Thema, das viele lieber meinen.
00:00:34: Myrta Rostas sieht darin jeden Tag auch die schönen Momente aus.
00:00:38: ihrer täglichen Praxis ist ein Übungsbuch für Menschen mit Demenz entstanden Und sie hat eine klare Vorstellung davon was Erfolg für Sie bedeutet.
00:00:47: Wir sprechen über ihre Arbeit, über das Buch und über die Frage Was ein Mensch mit Demens wirklich braucht.
00:00:54: Viel Freude!
00:00:55: Mit diesem Gespräch.
00:00:56: wünsch dir viel Spaß.
00:01:00: Herzlich willkommen zum heutigen Podcast.
00:01:03: Ein ganz anderes Thema denn es geht hierherum, Demenz und ich freue mich sehr dass jetzt mein Bild nicht scharf wird's wieder scharf das bei mir zu Gast ist mir da herzlich Willkommen.
00:01:14: du bist in der Pflege tätig Du bist seit zwölf Jahren schon dabei Und bevor ich dich aber richtig vorstelle und wir über dieses Thema Demenz sprechen möchte Ich von dir erst einmal wissen was Erfolg ganz konkret für Dich bedeutet Und dann werden wir uns über dein Buch unterhalten und auch über das ganze Thema Demenz.
00:01:33: Und wie wichtig es ist für Angehörige, was wir so machen können?
00:01:36: Aber jetzt erst mal im Vorfeld, Niertha!
00:01:39: Was bedeutet für dich ganz konkret Erfolg?
00:01:43: Frank, vielen Dank für die Einladung für diesen Podcast.
00:01:47: Ich freue mich sehr, dich wiederzutreffen.
00:01:50: Erfolg hat viele Gesichter.
00:01:53: die Menschen interpretieren Erfolg, denke ich mir sehr unterschiedlich.
00:01:59: Für einen ist Erfolg viel Geld haben oder prästisch zu haben in der Gesellschaft oder vielleicht eine Auszeichnung bekommen und so weiter.
00:02:09: Für mich persönlich ist Erfolg bedeutet das wenn ich meine Idee, die ich habe auch in die Tat umsetzen kann.
00:02:20: Das erfüllt mich und das macht mir viel Spaß.
00:02:25: Das ist für mich Erfolg, unabhängig von materiellen Dingen!
00:02:30: Das klingt sehr schön und du hast ja hier ein Buch geschrieben, deshalb wollte ich das heute mal mit dir besprechen.
00:02:34: Ein Demenz-Übungsbuch!
00:02:36: Das ist ja auch ein großer Erfolg für meine Begriffe wenn du die Möglichkeit siehst etwas in deinem Buch zu schaffen.
00:02:41: Und ich hatte schon einige Buchautoren hier zu Gast, die haben darüber gesprochen wie lange es gedauert hat das Ganze zu veröffentlichen usw.
00:02:51: Das heißt du hast erfolgreich einen Buch veröffentlichten können mit sehr viel weiße, sehr viel Arbeit.
00:02:56: da ziehe ich den Hut und deshalb interessiert mich das auch extrem A, wie die Arbeit war während des ganzen Themas.
00:03:03: Aber eben auch B und das ist das Entscheidende, wo wir jetzt auch Daten können... Du hast es aus der Praxis für die Praxis geschrieben.
00:03:09: Das heißt du bist ja seit zwölf Jahren in der Pflege tätig.
00:03:12: Leitest sogar eine WG, eine Demenz-WG.
00:03:17: Korrigier mich bitte wenn ich mich jetzt irre.
00:03:20: Und du hast also jeden Tag mit den Patienten zu tun, Mit den Mitbewohnern zu tun mit den Angehörigen zu tun, mit Ärzten.
00:03:29: Das bedeutet du hast jeden Tag das Thema was viele Angehöre eigentlich versuchen zu vermeiden indem sie hoffen dass niemand dem entbekommt.
00:03:38: und natürlich auch Du hast es nicht nur einmal mit deiner Mutter oder mit deinem Vater oder mit Schwelkgeschwistern oder sowas sondern du hast es mit sehr sehr vielen Menschen auf einmal zu tun.
00:03:48: Wie ist da erstmal das Buch entstanden?
00:03:52: Wie ist die tägliche Arbeit mit diesen Patienten, die Dementen haben?
00:03:56: Ich finde das Wort dem Patient doof.
00:03:58: Hast du eine andere Idee wie man sie nennen können?
00:04:00: weil Patient klingt immer nach Krankheit.
00:04:02: aber das will ich gar nicht so in den Mittelpunkt stellen denn es gibt ja bei Dementem auch sehr schöne Momente zum Beispiel dass jeden Tag der Tag anders ist und das wird darüber mal ein bisschen sprechen.
00:04:12: Aber wie nennst Du denn Deine Mitbewohner?
00:04:14: Mitbewohner können wir auch sagen.
00:04:17: Das kann man auch so sagen, das ist ja auch manchmal abhängig von der Einrichtung.
00:04:22: in meine Dienst heißen die Leute Klienten.
00:04:26: Manchmal heißen sie auch Bewohner.
00:04:29: Ich im privaten Kontext rede ich ganz gerne Menschen mit Demenz oder mit einer demenziellen Erkrankung.
00:04:36: aber Menschen mit demenz wäre jetzt ungangssprachlich denke ich mir noch am angenehmsten für den menschen selbst.
00:04:44: absolut Zu diesem Buch oder die Idee, das Buch zu schreiben kam aus meiner praktischen Arbeit.
00:04:53: Wie du schon erwähnt hast bin ich schon sehr lange in der Pflege und die ganze Zeit auch mit Menschen mit den Menschen habe ich zu tun.
00:05:03: Aus meiner Beobachtung heraus habe ich gesehen dass es nicht einfach ist die Menschen zu beschäftigen beziehungsweise eine sinnvolle Beschäftigung für diese Menschen anzubieten.
00:05:21: Ich habe auch für meine Arbeit mehrere Bücher bestellt und festgestellt, das kann man ja noch optimieren.
00:05:30: Es ist nicht einfach für Angehörige- und Pflegekräfte die richtige Worte zu finden oder den richtigen Anfang zu finden um mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen oder ins Gespräch zu kommen, wenn das geht.
00:05:46: Wenn sie sich artikulieren können.
00:05:49: Also das ist ein Buch aus der Praxis für Pflegekräfte und Angehörige, um denen auch den Zugang zur Gefühlswelt, zur Gedankenwelt der Betroffenen bisschen zu erleichtern und deren Leuten bisschen unter die Arme greifen.
00:06:10: Ja, sehr schöne Idee.
00:06:12: Das heißt du hast also den ersten Mechanismus schon mal angewandt, du hast schon mal recherchiert und hast geguckt.
00:06:16: was schreiben andere?
00:06:17: Und das kann ich besser oder anders machen?
00:06:19: Was kann ich praxisorientierter machen?
00:06:21: Weil was auffällig ist in diesem Buch ist dass du fast der gesamte Teil besteht aus Praxisübungen d.h.
00:06:27: Du beschreibst Übungen wie Menschen jetzt zum Beispiel mit Demenz umgehen können, was sie machen können.
00:06:34: Ich will mal ein Beispiel nennen und mache hier eine Aufgabe.
00:06:37: beantworten Sie bitte folgende Fragen also was könnte man in einem Lebensmittelgeschäft kaufen?
00:06:43: Wie riecht es dort?
00:06:43: oder die Roche ist dort?
00:06:45: und kreuze dann dazu bitte die passenden Worte an.
00:06:47: Also alltägliche Übung, die jeder Angehörige mit seinem Betroffenen durchführen kann Und diese Übungen hast du wahrscheinlich nutzt, wahrscheinlich auch tagtäglich in deiner Praxis.
00:07:03: Wie können wir denn wenn wir jetzt zum Beispiel reinkommen in dieses Thema und wir haben einen Angehörigen mit dieser Krankheit?
00:07:10: Was kannst du die Neutenden als erstes mitgeben wie sie damit umgehen können?
00:07:15: Denn es ist ja für viele immer ein richtiger Schlag ins Gesicht.
00:07:21: Das ist eine sehr gute Frage und auch eine Frage, die man so pauschal nicht beantworten kann.
00:07:28: Weil die Menschen haben verschiedene Stadien in denen sie sich befinden oder sind.
00:07:37: entweder haben einen mittleren Demenz oder leichter Demenz.
00:07:42: Manche haben auch schwere Form für den Demenz.
00:07:46: dann ist der Zugang auch sehr schwierig.
00:07:51: Ich denke, dass man muss auch von Betroffenen selber am besten ausgehen oder von den Angehörigen ausgehen.
00:08:00: Was würden Sie sich wünschen?
00:08:03: Der Mensch alleine, der erkrankt ist, würde sich wünschten – so vermute ich -, wertschätzend begegnet, dass man ihn nicht überfordert.
00:08:15: Dass man ihm nicht drängt und etwas nicht ausstöpeln will sondern einfach unterstützend da ist für ihn da ist auch Zeit für ihn findet was auch nicht immer einfach ist.
00:08:30: Und auch Angehörige haben da wie ich schon gesagt haben manchmal Schwierigkeiten in Kontakt zu treten.
00:08:40: Der Mensch ist ja erkrankt, aber er verdient auch einen wertschätzenden Umgang und einen Umgang der seinen Fähigkeiten entspricht.
00:08:56: Und mit diesem Buch möchte ich genau das erreichen, dass man den Menschen einfach nur sanft in seine Welt begleitet oder ihn sanft eine Richtung führt wo er vielleicht Spaß und Freude daran haben könnte.
00:09:12: Das klingt sehr schön, das finde ich sehr gut!
00:09:15: Und Mieter wenn du jetzt tagtäglich mit diesen Geschichten arbeitest also hier mit den Übungen arbeitst Und du siehst ja dann wahrscheinlich nach den Übungen auch ein Erfolg beziehungsweise, siehst einen Resultat.
00:09:28: Wie wirkt sich das denn bei dir in deiner tagtäglichen Arbeit auf den Erfolg aus?
00:09:36: Das heißt was ist für die Menschen mit Demenz ein Erfolgserlebnis in deinem Sinne pro Tag oder pro Woche?
00:09:44: Wie kannst Du das messen?
00:09:49: Also in meiner Wohngemeinschaft haben wir einen externen Menschen, der einmal die Woche kommt und er bietet Beschäftigung an.
00:09:59: Er kommt um zehn Uhr und ist zwei Stunden da.
00:10:03: in dieser Zeit sind die Klienten dabei sie sind auch voll dabei und machen mit.
00:10:10: es wird gesungen und gemalt usw.
00:10:14: In diese Zeit bemerke ich oft auch in meiner Arbeit vergessen die Leute ihre ihre Enge, die sie vielleicht haben, ihre Einschränkungen.
00:10:31: Manche haben auch Schmerzen.
00:10:33: Sie denken an Ihre Schmerze nicht nach.
00:10:36: Sie sind in dieser Zeit entspannt.
00:10:39: Wenn externe Beschäftigungspersonen nicht dabei sind kommen Pflegekräfte dazu und dann bieten sie Beschäftigung.
00:10:50: Das kann jetzt mein Buch sein... können auch andere Materialien sein, das ist eine wertvolle Zeit in dem Menschen sind einfach wohlfühlen.
00:11:02: Sie haben in dieser Zeit eine schöne Zeit.
00:11:07: Wie sich Erfolg misst?
00:11:09: Das kann ich in der Zeit so gar nicht benennen, dass kommt drauf an wie viel Zeit andere Leute haben weil diese Menschen können das nicht alleine organisieren und sie können das allein nicht händeln.
00:11:23: Also die sind angewiesen auf andere.
00:11:26: Erfolg wäre jetzt, wenn wir über Zeit reden und über messbare Werte, wenn ein betroffenen Mensch paar Mal in der Woche eine regelmäßige für ihn angemessene Betreuung und Beschäftigung hätte so dass er sich in dieser Zeit wohl fühlt das er merkt.
00:11:46: jemand ist bei ihm jemand findet Zugang zu seiner Welt.
00:11:50: die Leute korrigieren den Betroffenen nicht, die nehmen in Sovia ist.
00:11:56: Dass diese Aktivitäten, die ein Betroffene hat, das wirkt sich auch auf den Rest des Tages aus.
00:12:06: Wenn ein Mensch am Vormittag zum Beispiel zwei Stunden oder eine Stunde oder wie auch immer eine Beschäftigung hat eine angemessene Betreuung hat und merkt, jemand ist für ihn da.
00:12:22: Das gibt ihm ein Wohlbefinden der auch nachklingt.
00:12:28: Sehr gut!
00:12:29: Ich
00:12:30: würde
00:12:31: das heute gar nicht aufmachen als Thema.
00:12:32: aber an dem Gesundheitssystem ist auch deiner Meinung nach ne ganze Menge zu schrauben.
00:12:36: oder wenn ich es richtig rausführe müssen wir viel mehr Zeit noch verbringen mit den Betroffenen beziehungsweise generell In einem Bereich sind, ich sage mal in der vor Demenz Phase oder in der Phase wenn man merkt okay um was passt jetzt nicht so richtig.
00:12:54: Was können die Leute denn miteinander machen damit diese Demenz vielleicht ein bisschen sich nach hinten schiebt oder teilweise gar nicht so in Kraft dreht wie man das vielleicht denkt?
00:13:04: Und was können für Übungen täglich denn gemacht werden?
00:13:06: Gibt mal bitte ein paar Beispiele, dass vielleicht ja nicht gleich jeder sofort in eine Demenz weh gehen muss.
00:13:12: Sondern vielleicht wirklich noch zu Hause noch leben kann und ein paar Sachen machen kann ist auch wieder vom Status anders.
00:13:18: aber hast du ein paar beispiele die du uns mal nennen kannst was wir für Übung machen können oder wie wir mit den Betroffenen sprechen können was wir mit ihnen machen können.
00:13:27: singe hast du schon erwähnt habe ich auch schon raus gehört.
00:13:29: also sing es ganz wichtig Weil wir können keine negativen Gedanken haben im Gesingen.
00:13:34: Das ist psychologisch bewiesen und gibt es noch andere Möglichkeiten?
00:13:39: Malen glaube ich das auch so, was?
00:13:41: ein Punkt?
00:13:41: also sehr viel händische Bewegungen.
00:13:43: aber mich interessieren jetzt nochmal Was können wir so machen?
00:13:46: Also gibt mir ein paar Beispiele bitte!
00:13:49: Das ist ja von den Klienten selber abhängig.
00:13:53: Man muss sich zunächst mit der Biografie beschäftigen Und auch so bisschen Detektivarbeit leisten und nachforschen, was hat derjenige früher gemacht?
00:14:06: Was hat ihm vielleicht Spaß gemacht?
00:14:09: Manchmal gibt es gar keine Informationen darüber.
00:14:13: Aber durch Gespräch mit Angehörigen oder auch mit Betroffenen selbst kriegt man das schon oft raus.
00:14:23: die Beschäftigung richtet sich danach.
00:14:26: Wir haben in unserer Wohngemeinschaft zum Beispiel eine Frau, sie war früher Schneiderin.
00:14:34: Dann bietet sich natürlich eine Zeit die man zusammen verbringt und man spricht in dieser Zeit über Schneidern Was haben Sie früher für Kleider genäht?
00:14:53: Wo haben Sie gearbeitet?
00:14:56: Von wem haben Sie das gelernt?
00:14:58: Mit welcher Nähmaschine haben sie genäht, welche Stoffe haben sie früher verarbeitet und so weiter.
00:15:08: Ich habe auch ein Thema in meinem Buch zu Thema Schneidern geschrieben.
00:15:14: In meinen Buch habe ich viele Bilder auch erstellt.
00:15:18: Das Buch ist sehr einfach also aufgeräumt gestaltet mit wenig Text Und viele Bilder.
00:15:28: Schon ein paar Bilder davon können einen sehr langen Gespräch auslösen, wo sich der Betroffene auch in seine Welt früher hineinfindet.
00:15:40: oder jemand war Lkw-Fahrer dann reden wir Autos und Lkws usw.
00:15:50: Je nachdem was denjenigen früher für Fähigkeiten hatte und wo er tätig war.
00:15:56: Jeder hat oder hat irgendwelche Ressourcen, auch wenn sie so klein sind.
00:16:02: Auch Menschen mit sehr schweren Demenz haben oft auch Ressoursen.
00:16:08: Sie reagieren zum Beispiel dann aber meistens auf Lieder weil sie können nicht lesen und sie können auch kein Gespräch führen Aber auf Singen reagieren alle.
00:16:21: Mein Buch ist eher für mittlere und leichte Demenz konzipiert Also für die Leute, die auch die Fragen antworten können oder sich ein bisschen erinnern können.
00:16:33: Oder ein bisschen mehr erinnernd können und so kommt man ins Gespräch und hat eine schöne Zeit miteinander.
00:16:42: Ein paar schöne Momente!
00:16:44: Auf deine Anmerkung vorhin – was können wir tun damit der Mensch sich aufhalten lässt?
00:16:55: Dagegen ist keine Kraut gewachsen.
00:16:59: Es gibt keine Lösung.
00:17:02: oder viele Menschen sagen auch ein gesunder Lebensstil hilft und so weiter, das ist ja natürlich alles richtig und gesunde Ernährung aber Studien dass das alles hilfreich ist um keine Demenz zu bekommen gibt es eitlich nicht!
00:17:24: Es gibt auch Medikamente die das ganze Prozess etwas verlangsamen sollen, aber so genau erforscht ist es auch nicht.
00:17:36: Wie soll man das auch belegen?
00:17:39: Also wir wissen es nicht.
00:17:42: Okay.
00:17:43: Lass uns mal auf das Buch zurück kommen denn du hast ja im Buch wie gesagt aus zwölf Jahren Praxiserfahrung geschrieben.
00:17:51: oder wie ist so ein Buch entstanden?
00:17:52: Also, du sitzt ja wahrscheinlich nicht zu Hause und denkst auch ich schreib jetzt mal einen Buch.
00:17:56: Oder Wie kannst Du auf die Idee dieses Buch zu schreiben?
00:17:59: Und zweite Frage während des Prozesses Wo waren sie hören und wo waren Tiefen, wo Du dachtest meine Güte Ich schmeiß alles hin!
00:18:08: Und wie hast Du Dich dann da wieder hochgezogen gesagt?
00:18:10: Nein, nein, nein.
00:18:11: Ich ziehe das Ding hier durch.
00:18:15: Das Buch ist entstanden aus der Not heraus die Materialien, die ich habe und für die Beschäftigung besorgt habe.
00:18:28: Das hat mal auch was gebracht und mal nicht.
00:18:34: Und das, was ich habe, fand ich nicht so optimal.
00:18:42: Dann habe ich angefangen selber Blätter zu erstellen und das in der Wohngemeinschaft verteilen je nachdem wie jemand seine Biografie war und habe festgestellt, dass die Blätter, die ich erstellt habe mehr bringen als die anderen Materialien.
00:19:04: Ich sage jetzt einfach mal Bücher, die es hatte.
00:19:08: Und daraus ist die Idee entstanden, das sich ein Buch verfasse.
00:19:13: Dass sich eine Sammlung von einer Themen-Sammlung in einen Buch packen und das dann auch für andere Anbiete, dass ich auch andere unterstütze.
00:19:31: Ich habe durch den ganzen Prozess, Schreibprozess keinen Durchhänger gehabt.
00:19:38: Ich war
00:19:38: die ganze Zeit gleich hochmotiviert weil ich von diesem Produkt überzeugt bin.
00:19:47: Es ist sehr durchdacht!
00:19:53: Ich glaube, siehzehnmal korrigiert geändert und Umschlag habe ich dreißig Mal geändert.
00:20:01: Also es ist viel Gehirnschmalls dahinter!
00:20:06: Das hat mir soviel Spaß gemacht.
00:20:08: das war ein kreativer Prozess und kreatives Arbeiten ist genau mein Ding, ich mache das gerne.
00:20:15: Komme auf den Anfang was Erfolg für mich ist meine Idee in die Tat umsetzen zu können.
00:20:22: Das Schreiben dieses Buches war ein kreativer Prozess und ich hatte durch die ganze Zeit des Schreibens keinen Durchhänger.
00:20:31: Ich habe das gerne gemacht, war sehr motiviert weil ich von diesem Produkt überzeugt bin.
00:20:38: Und jetzt komme ich auch wieder auf den Anfang wo du mich gefragt hast was ist Erfolg für mich?
00:20:43: Erfolg zu mir ist genau das und zwar meine Ideen die ich habe in die Tat umsetzen zu können Und das habe ich mit diesem Buch gemacht.
00:20:54: Also, ich hatte Erfolg!
00:20:56: Sehr gut.
00:20:57: Das gefällt mir sehr gut.
00:20:58: Es ist auch sehr, sehr selten dass Menschen diesen Weg durchgehen, dass sie sagen, Sie haben ein Buch geschrieben und es lief von Anfang bis zum Ende relativ glatt aber finde ich interessant, dass du diesen Prozess so durchgelebt hast und herzlich Glückwunsch dazu.
00:21:11: Dann hab' ich bevor wir nochmal zu Menschen kommen noch eine weitere Frage zu diesem Thema Aktivierungsprozess beziehungsweise Prozess der Kreativität.
00:21:19: Kommt das in deinem Beruf?
00:21:21: Du hast ja wahrscheinlich sehr, sehr viel mit Verwaltung zu tun.
00:21:24: Da nicht so kurz die Kreativität auszuleben und wenn sie zu kurz kommen sollte
00:21:30: wie
00:21:31: kannst du das ausgleichen?
00:21:36: Ich mache dann in meiner Freizeit was kreatives.
00:21:39: Okay!
00:21:41: Ich brauche kreative Arbeit für mein Glück.
00:21:44: Ja
00:21:45: ich war schon immer sehr kreativ.
00:21:52: Und habe das mein Leben lang beibehalten.
00:21:55: Ich muss etwas Kreatives machen, um glücklich zu sein und auf der Arbeit ist mir ja nicht immer möglich kreativ zu sein.
00:22:05: Das ist ja so aber ich finde Ausgleich dann in meiner Freizeit.
00:22:12: Ich mache was Kreativos, was mir Spaß macht und wo ich auch meine Ideen auch sichtbar machen kann.
00:22:19: Und so habe ich dieses Buch in meiner Freizeit verfasst, ich bin arbeitstätisch und arbeite jetzt nicht fünf Tage die Woche.
00:22:27: Von daher habe ich Zeit und habe dann in meine Freizeiten dieses Buch erstellt.
00:22:32: Das hat ungefähr dreieinhalb Monate gedauert was ich sehr sportlich finde aber ich habe wirklich jede freie Minute mit dem Konzept und der Stellung von diesem Buch verbracht Und war keine Sekunde müde oder demotiviert.
00:22:52: Oder ich habe einen inneren Antreiber, wenn ich denke das macht Sinn was ich mache dann bin ich voll dabei und kann auch in Floh verfallen.
00:23:02: Absolut!
00:23:03: Sehr schön!
00:23:03: Das können wir wieder mitgeben ne?
00:23:05: Wenn du was macht, was Spaß macht wo du kreativ bist Du kommst in den Floh und dann zieht das Ding einfach durch.
00:23:10: Dann können wir dem Schwank nochmal machen zu den die Menschen jetzt die Diagnose haben.
00:23:18: Wieso ist denn dann?
00:23:20: Also du hast gerade gesagt, du bist kreativ und musst dir sehr viel machen.
00:23:24: Ein dementer Mensch muss auch sehr aktiv sein um zu leben um was zu machen.
00:23:30: Warum ist es so extrem wichtig dass obwohl ja erst einmal man denkt okay lasst ihn mal eine Ruhe der Arme oder sowas?
00:23:39: Warum ist es trotzdem wichtig, den Aktiv immer mit einzubinden?
00:23:43: Mit dem Blödsinn zu machen.
00:23:45: Mit dem Dinge zu unternehmen.
00:23:46: Warum?
00:23:48: Weil das Leben ist der Mensch ganz gleich wie gesund oder krank er ist welche Fähigkeiten er hat oder auch welche Schwierigkeiten Er hat.
00:24:04: Der Mensch braucht das Leben Das tägliche Leben Und Menschen mit einer demenziellen Erkrankung können ihr Leben nicht organisieren.
00:24:16: Das sind wir gefordert und gefragt, das zu tun.
00:24:21: Von daher heißt es nicht, wenn ich mich um einem Menschen mit der Mensch kümmere.
00:24:27: Das heisst nicht, dass sich im Pflege oder im Medikament ergebe oder was zum Essen gebe
00:24:34: usw.,
00:24:36: er braucht mehr Er braucht Gespräche und Kommunikation, und jeder Mensch möchte wahrgenommen werden.
00:24:45: Absolut!
00:24:46: Komm mal zu dem Punkt.
00:24:48: du hast ja das Buch geschrieben weil es ein Aktivierungsbuch ist.
00:24:51: Deshalb kam auch diese Frage viele wenn wir denken, warum fragt er?
00:24:53: Das ist doch klar.
00:24:55: aber nein, es geht genau darum.
00:24:56: Du aktivierst mit diesem Buch, aktivierste den Menschen mit den ganzen Übungen.
00:25:01: Was hast du für eine Resonanz bisher bekommen von den Menschen, die das angewandt haben bzw.
00:25:05: von den Angehörigen und von deinen Pflegepersonal?
00:25:08: Wie war da so die Resonance?
00:25:10: wie ist der generell der Erfolg bewertet worden nach diesem Buch oder mit dem Arbeiten des Buches?
00:25:19: Ich biete mein Buch bei Amazon an.
00:25:22: dort kann man das Buch bestellen und habe mittlerweile glaube ich sechs oder sieben sehr guter Rezension.
00:25:29: Die sind alle mit fünf Sterne rezentriert, das freut mich natürlich sehr.
00:25:35: die Leute schreiben auch was darüber was das in der Praxis gebracht hat.
00:25:42: ich habe auch aus meiner persönlichen Umgebung auch jetzt eine Geschichte gehabt wo ich jemanden mein Buch geschenkt habe und derjenige hat das Buch Praxis für Äkotherapie dann auch weiter verschenkt.
00:25:59: Und dieses Buch hat eine Frau mitgenommen, deren Mann in eine Pflegeeinrichtung ist und der Mensch erkrankt.
00:26:08: Und die haben die ersten vier Seiten durchgearbeitet.
00:26:12: Der Mann ist zufrieden und wollen weitermachen.
00:26:15: Das ist zum Beispiel eine Geschichte, wo ich auch persönlich Feedback habe.
00:26:21: Ich habe auch eine lustige Geschichte in meiner Rundgemeinschaft gehabt.
00:26:25: Ich habe mein Buch gegeben, eine Klientin und das ist die Frau, die früher Schneiderin war.
00:26:36: Und dann hat sich erst mal das Buch durchgeblättert und hat dieses Thema schneiden erstmal jetzt gar nicht so registriert, ist aber hängen geblieben bei dem Thema Punkteverbinden.
00:26:51: Es gibt ein Thema wo man diesen Ja, Punkte verbindet und dann entsteht irgendein Bild.
00:26:58: Und dann hat sie sich beschwert was soll das jetzt für Unsinn sein?
00:27:03: Und diese Punkte und wozu das Ganze... ...und so ein Quatsch und Blödsinn!
00:27:12: Sie hat sich aber dieses Thema ungefähr zwei Stunden angeschaut vom Punkt der Verbindung und hat sich gefragt, was das jetzt soll oder ich weiß nicht, was sie gedacht hat dabei.
00:27:24: Aber sie war zwei Stunden damit beschäftigt und in diese zwei Stunden hat es sich nicht beschwert weil sie ist jemand der sich viel beschwert und sie ist ja unzufrieden Sie will eigentlich woanders wohnen usw.
00:27:41: Das hat sie aber trotzdem diese zwei Stunden abgelehnt oder mehr.
00:27:45: Das hat ziemlich lange gedauert, wo sie sich gewundert hat was das jetzt soll.
00:27:51: Erst später, Tage später als eine Pflegeperson ein Mitarbeiter sich mit ihr hingesetzt hat und dann haben Sie dieses Buch nochmal durchgearbeitet.
00:28:02: es ist dann sie stehen geblieben bei Thema Schneidern.
00:28:07: also man sieht Sie braucht ein bisschen Unterstützung und Anleitung, um da ein bisschen reinzukommen in das Thema.
00:28:16: Und dann hat sie sich halt auch beschäftigt mit dem Thema Schneidern was sie früher gemacht hat.
00:28:22: aber erst mal hat es sich zwei drei Stunden aufgeregt.
00:28:26: Ja schöne Geschichte!
00:28:28: Ich habe das jetzt Kind übrigens geliebt diese Punkte miteinander zu verknüpfen und dann ein Bild rauszuholen.
00:28:33: Das habe ich sehr viel gemacht damit.
00:28:36: Mieter wir kommen langsam zum Schluss.
00:28:38: Wir können darüber noch Ewigkeiten sprechen, aber mir war ja wichtig mal zu sagen wie bist du auf dieses Buch gekommen?
00:28:44: Die ersten Erfolge die dahinter stecken was auch so drinsteckt und so weiter.
00:28:47: den Rest könnt ihr ja selber euch angucken indem er einfach das buch bestellt für eure Angehörigen.
00:28:53: Guckt euch das an Blätter durch sind sehr, sehr viele interessante Geschichten dabei und ich denke dieser Aktivierungsprozess ist jetzt auch rübergekommen.
00:29:01: Das es ganz wichtig ist dass die Menschen mit Demenz einfach aktiviert werden das sie beschäftigt sind, dass sie Dinge tun, dass Sie singen, dass sich sprechen, dass hier aber auch diese Übungen machen.
00:29:11: Und du hast ja eben auch gesagt Du hast etwas zusammengefasst ein Werk zusammen gefasst mit Dingen, die du so in anderen Büchern entweder nicht gefunden hast oder Du hast es teilweise von Buch A, Buch B usw.
00:29:22: aus der eigenen Praxis auch nochmal auf die konkreten Themen nochmal umgemünzt und umgebaut innerhalb von dreieinhalb Monaten.
00:29:29: Das heißt, da ist also richtig viel Arbeit drin, die aber eben auch über die Hand ging durch die Handginger so ordentlich im Floh entstanden ist.
00:29:39: ausgedacht oder einfallen lassen, sondern das sind Dinge einfach die du selber schon anwendest und hast Praxissaprop gemacht.
00:29:44: Also erst mal herzlichen Dank dafür!
00:29:46: Gut ab finde ich total schön dass du so einen Buch machst, also find ich es wichtig auch hier in so einem Podcast mit einzubringen.
00:29:52: Auch wenn viele vielleicht jetzt da nicht mit zu tun haben.
00:29:56: aber auf der anderen Seite jeder kennt jemanden der Demenz hat.
00:29:59: Das ist so mit die Volkskrankheit neben Zucker Und Alkoholismus teilweise ja auch.
00:30:05: Aber gerade Demenz ist ein Thema was wir mit dem demografischen Faktoren, in dem wir gerade leben wahrscheinlich in den nächsten Jahren noch mehr zu tun haben werden.
00:30:12: Das ist leider so und von daher kann das ein sehr wichtiger Punkt für die Gesellschaft.
00:30:18: Also erhält sich einen Dankverfirmierter!
00:30:20: Ich habe aber noch zwei oder drei Punkte zum Abschluss.
00:30:22: Das eine ist bevor wir die übliche Frage stellen, die ich am Abschluss immer stelle, eine andere Frage noch was möchtest du denn Menschen mitgehen, die eine Idee haben?
00:30:30: Aber sich nicht richtig traurengangs zu kommen?
00:30:39: zögerlich an manche Sachen rangegangen bin und zwar, denn das Gefühl hatte dass ich nicht gut genug bin.
00:30:49: Und wenn jemand eine Idee hat und von der Idee überzeugt ist es am besten anzufangen einfach anfangen sich Feedback holen.
00:31:02: auch in diesem Entstehungsprozess ist es wichtig sich Feed back zu holen.
00:31:07: von anderen Menschen.
00:31:09: Aufgrund all dessen, was man ja hat eigenen Ideen und Rückmeldung von der Umgebung kann ein tolles Produkt entstehen.
00:31:18: Viele Leute denken das, was ich mache oder schreibe oder was ich erzähle – das weiß sowieso jeder!
00:31:25: Das ist jetzt nicht so interessant.
00:31:28: Das stimmt nicht.
00:31:29: Die Leute wissen es nicht.
00:31:32: Und jede Information die einen anderen nicht weiß und von denen er profitiert hat, ist wertvoll.
00:31:40: Von daher wenn sich mit meinem Buch ein paar Leute beschäftigen und Erfolgserlebnisse haben – ist das schon für mich Erfolg?
00:31:48: Weil ich weiß dann dass meine Arbeit Sinn macht.
00:31:52: und wenn man meine Arbeit sinnmacht, das ist es für mir Erfolg!
00:31:58: Sehr schön sehr gut.
00:31:59: Und jetzt die Ansatzfrage herzlichen Dank Mirtha.
00:32:03: Wo bist du denn in zwei Jahren, wenn wir uns dann wieder treffen?
00:32:10: Ich bin jetzt gerade dabei mein Buch in drei anderen Sprachen zu schreiben.
00:32:15: Das Buch erscheint in Türkisch, Russisch und Arabisch.
00:32:21: Die Texte sind schon in Korrektorat also ich muss die Texte gegenlesen weil ich türkisch und russisch und arabisch nicht habe.
00:32:33: In zwei Jahren sehen wir uns und dann werde ich hier darüber berichten, was sich sonst noch für Bücher geschrieben habe.
00:32:39: Und zwar Beschäftigung um Menschen mit der Mensch zum Thema Jahreszeiten zum Thema Mann zum Thema Frau zum Thema Berufe Zum Thema Jahreszeit zum Thema ... Ach die Fantasie hat hier keine Grenzen.
00:33:00: Und vielleicht schreibe ich auch Sachbücher über Themen, wo ich denke, dass die wirklich wichtig sind.
00:33:10: Über Themen, bei denen ich weiß das in Gesundheitswesen, wo der Schuh richtig drückt.
00:33:18: Sehr gut!
00:33:18: Danke, Mieter es muss mehr geben wie dich.
00:33:20: Vielen vielen Dank für deine Zeit und für deine Arbeit Und ich danke dir auch für den Info, den ihr uns mitgibst und auch für die Unterstützung, die du dem Menschen gibt.
00:33:31: Gibt sie deine Hilfe brauchen?
00:33:33: Also wer Kontakt mit mir da auch nehmen möchte hier unter dem Video auf jeden Fall ist es verlinkt!
00:33:38: Ich kann es nur empfehlen.
00:33:39: Es ist unheimlich toll mit mir zu sprechen und zu arbeiten.
00:33:43: Und ich wünsche euch allen jetzt ganz, ganz viel Erfolg.
00:33:45: bestellt wenn ihr wollt das Buch so sieht's aus.
00:33:48: Ich zeige es nochmal gibts auf Amazon der linkes hinterlegt Wunderschön Sommer, wunderschönen Tag und wenn ihr später hört dann auch so eine wundere Zeit bis dahin.
00:34:00: Liebe Mieter, hast du etwas was mitgeben möchtest?
00:34:03: Einfach machen!
00:34:05: Perfekt.
00:34:06: Herzlichen Dank.
00:34:07: Bis dahin!
00:34:08: Ich danke dir Frank, danke euch allen.
00:34:10: Schönen tag,
00:34:11: tschüss!
00:34:11: Gleichfalls tschüß!
00:34:13: Und das war es dann auch schon wieder mit der heutigen Episode.
00:34:16: Sie ist zu Ende und was mir aus jedem Glückbrich bleibt ist ein einfacher Satz von Mieta.
00:34:22: Jeder Mensch möchte wahrgenommen werden.
00:34:25: Das geht für Menschen mit Demenz genauso wie für alle anderen.
00:34:29: Vielen lieben Dank liebe Mirta, für deine Zeit und die Arbeit die du tust!
00:34:34: Also Jugendbuch findest Du auch auf Amazon.
00:34:36: Der Link steht hier in der Befeuerung.
00:34:38: Wenn Du jemanden kennst denn dieses Thema gerade beschäftigt leite ihn diese Folge gern weiter.
00:34:44: wenn dir Erfolgster Text gefällt abonniere den Podcast damit du in die nächste Geschichte nicht verpasst.
00:34:50: Bis zum nächsten Mal.